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Schulaktivitäten

Vielfalt annehmen und mit Hilfe digitalter Werkzeuge neue Wege gehen

01Unter diesem Motto präsentierten Referendarinnen und Referendare des Landesseminars für das Lehramt an beruflichen Schulen im Saarland ihre Projektarbeit zur Zukunftsaufgabe Inklusion in beruflichen Schulen. Zu der Veranstaltung im Großraum des BBZ Völklingen waren zahlreiche Gäste, darunter Vertreter des Bildungsministeriums und des LPMs, die Schulleitung des BBZ Völklingen sowie alle Fachleiterinnen und Fachleiter, erschienen.
Nach ihrem Impulsvortrag zur aktuellen bildungspolitischen Diskussion rund um das Thema Inklusion verdeutlichte die Leiterin des Landesseminars, Frau OStD`in Binkle, die Herausforderungen, vor die Schulen in diesem Zusammenhang gestellt würden, und betonte dabei vier entscheidende Kompetenzen, die es zu vermitteln gelte, um sowohl angehende Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler in der heterogenen Welt der beruflichen Bildung fit für die Zukunft zu machen. Kreativität, kritisches Denken, Kooperation und Kollaboration seien wichtige Soft Skills, die auch in der vorgestellten Projektarbeit richtungsweisend waren.
An dieser Stelle ergriff sie die Gelegenheit, der Inklusionsbeauftragten des Bildungsministeriums und der Fachbeauftragten für Inklusion für die intensive Zusammenarbeit, Unterstützung und Begleitung des Projektes zu danken.
1Die Studienreferendarinnen Frau Franz und Frau Schmitt stellten im Anschluss das Projekt „Julian – ein Inklusionsschüler“ vor, in dessen Realisierung viel Herzblut, Engagement und Arbeitseinsatz steckt.  Am Beispiel von Julian, einem fiktiven Berufsschüler mit sozialen und emotionalen Lernbeeinträchtigungen, setzten sich die Referendarinnen und Referendare des dritten Semesters mit den daraus resultierenden Herausforderungen im schulischen Umfeld auseinander.
Für den restlichen Vormittag waren die Gäste eingeladen, sich an vier Stationen über die Inhalte und Ergebnisse der verschiedenen Projektbausteine zu informieren. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, selbsterstellte digitale Lernhilfen für inklusiven Unterricht auszuprobieren. In allen Räumen ergaben sich so angeregte fachliche Diskussionen, die in der Abschlussrunde ausgewertet werden konnten.
Als Gesamtfeedback kristallisierte sich heraus, dass Schule zeigen muss, Inklusion funktioniert! Um dieses bildungspolitische Problem zu lösen brauche Schule Werkzeuge, um alle Schüler zu einem selbstbestimmten und eigenständigen Leben zu befähigen, denn wir könnten es uns nicht leisten, junge Menschen zu verlieren, resümierte Frau OStD`in Binkle.

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