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Schulaktivitäten

Ein Rückblick auf den Besuch innerhalb des deutsch-türkischen Austauschprojekts
"Über den eigenen Tellerrand schauen"
- Ein Bericht von Andreas Woll

Vom 20. März bis zum 26. März 2019 fand der zweite Teil des Austauschprojekts „Über den eigenen Tellerrand schauen“ der Klassen OG 12/13 und FOS 12 statt.
Alles begann am Mittwochabend, als die Austauschschüler aus der Türkei im Saarland ankamen. Dort wurden unsere Gäste von uns Schülern und den Lehrern empfangen und wir konnten direkt dort anknüpfen, wo wir im Herbst letzten Jahres aufgehört hatten; man hatte sich ja doch einiges zu erzählen. Wir fuhren dann alle mit unseren Austauschschülern nach Hause und verbrachten den Abend in den jeweiligen Familien.
BBZDas Projekt startete dann offiziell am nächsten Tag mit einem gemeinsamen gesunden Frühstück im kleinen Aufenthaltsraum der Schule, dem BBZ-Club. Danach hatten wir die Möglichkeit, mit unseren Austauschpartnern den Unterricht zu besuchen, und somit konnten die türkischen Schüler auch mal unsere Schule und das deutsche Schulsystem kennenlernen. Um die Mittagszeit brachen wir dann zu unserem „Sehenswürdigkeitenprogramm“ auf, begannen mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit einer Führung über das gesamte ehemalige Werksgelände und im Anschluss dem Erlebnisbergwerk Velsen, wo wir in typischer Steigerkleidung unterschiedliche Stollen und entsprechende Gerätschaften besichtigen und ausprobieren konnten.
WeltkulturerbeVelsen

Unsere Austauschpartner konnten somit die ehemals typische Industrie hier im Saarland kennenlernen, die auch beide Länder geschichtlich miteinander verbindet. Den zweiten Tag verbrachten wir zuerst an und in der Tholeyer Johann-Adams-Mühle, einer alten Mühle mit angeschlossener Backstube, wo uns gezeigt wurde, wie ein Müller früher arbeitete und lebte und wie auf traditionelle Art Brot gebacken wird. Daran anschließend

erhielten wir eine sehr interessante Werksführung bei Saarstahl, wo wir sowohl durch das „blaue Palais“ als auch das Walzwerk geführt wurden. Den Samstag verbrachte unser Projekt zuerst in der ältesten Stadt Deutschlands, in Trier, mit einer Führung durch die Stadt u.a. mit der Porta Nigra, dem Dom, der Konstantinbasilika; gerade auch die geschichtlichen und religiösen Entwicklungen und Aspekte in Deutschland konnten hier aufzeigt werden. Später genossen wir bei traumhaften Sonnenschein den Ausblick auf unser saarländisches Wahrzeichen, die Saarschleife. An unserem vorletzten Tag klingelte der Wecker noch früher, aber wir wurden am Ende mit einem Aufenthalt in Paris belohnt. Wir starteten mit einem Blick über die Stadt, vom Montmartre und der Kirche Sacré Coeur und schauten uns das Kunstviertel an. Nachdem wir gemeinsam Crêpes in einem typisch französischen Bistro gegessen hatten, nahm unsere Paris-Tour Fahrt auf zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie u.a. Eiffelturm, Louvre, Notre-Dame, sodass wir auch noch Zeit hatten, das ein oder andere Selfie zu schießen. Leider mussten wir aufgrund der langen Fahrzeit schon am frühen Abend wieder zurück. Den letzten Tag verbrachte unsere Gruppe dann in Saarbrücken: Zunächst wurden wir vom Regionalverbandsdirektor Peter Gillo im Schloss empfangen, konnten dann das historische Museum mit einer Führung durch die Kasematten zur Stadtgeschichte besuchen, worauf noch einer kleiner Stadtrundgang in Saarbrücken erfolgte. Der offizielle Abschluss des Programms bildete schließlich der Besuch beim Bildungsminister Ullrich Commerçon, der uns in seinem Büro empfing und sich Zeit, für Gespräche und unsere Eindrücke nahm.
Unseren letzten Abend ließen wir gemütlich zusammen in einem Restaurant in Völklingen ausklingen. Am nächsten Morgen folgte dann leider der Abschied am Saarbrücker Hauptbahnhof. Wir kehrten wieder zum normalen Schulalltag zurück, auch wenn wir uns alle gewünscht hätten, dass unsere Austauschschüler noch bleiben.

Saarschleife

Mühle  Eiffelturm