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Schulaktivitäten

Marie-Curie-Schule erhält UNESCO-Auszeichnung

Im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung zeichnen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission seit 2016 jährlich vorbildhafte Bildungsinitiativen aus. Dazu gehört in diesem Jahr auch die Marie-Curie-Schule, die mit vielfältigen Projekten Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihrem Schulkonzept verankert und so im Bereich Umweltbildung Vorbildliches leistet.

Für ihre schulformübergreifenden Aktivitäten zur Verankerung von Nachhaltigkeit im Schulalltag wurde die Schulgemeinschaft am Mittwoch, den 20.11.2019 im Futurium Berlin ausgezeichnet. Aus den Händen von Frau Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission e. V., und Herrn Christian Luft, Staats-sekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, durften Marianne Schäfer und Kadir Cetin stell-vertretend für die Schule die UNESCO-Auszeichnung der höchsten Stufe in der Kategorie „Lernorte“ ent-gegennehmen.
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Ganz besonders lobten die Juroren, dass die Marie-Curie-Schule in vorbildlicher Weise zeige, wie ein Lernort über verschiedene Schulformen hinweg ein trag- und ausbaufähiges Konzept zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung realisiere.

Schülerinnen und Schüler aus allen Bildungszweigen waren im Rahmen des vernetzten Lernens am Erfolg beteiligt; durchgeführt wurden Einzelprojekte zu den Themen Klimawandel, Plastik, Ressourcenverschwendung, ganze Unterrichtsreihen zu den Themen Ernährungs- und Verbraucherschutz sowie Veranstaltungen mit Nach-haltigkeitsfaktor.

Auch im internationalen Bereich konnte die Marie-Curie-Schule punkten, denn mit ihrem Weihnachtscafé unterstützt sie seit vielen Jahren das Berufsbildungsprojekt „Palliri“ in El Alto/Bolivien und unterhält unter dem Motto „Über den eigenen Tellerrand schauen“ eine Schulpartnerschaft BNE mit dem türkischen Atatürk-Anadolu-Lisesi in Aydin.

Auf regionaler Ebene begeisterten die Jury vor allem die umfassenden Aktivitäten der Schule für die Initiative „Naturnahes Köllertal“ sowie ihre Werkstattarbeiten zur Gründung eines Archegebietes für bedrohte Tierarten. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Industriebetrieben und dem ortsansässigen NABU wurden beispielsweise der Bau von Storchenplattformen im Projekt „Adebar“ und das Projekt „Wanderfalke“ umgesetzt.

Die Marie-Curie-Schule ist stolz, zu den ausgezeichneten Initiativen zu zählen und zukünftig vom Austausch mit anderen Akteuren in einem breiten Netzwerk zu profitieren.
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