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Schulaktivitäten

Aktion "Doppeleinhorn" am Dienstag, 24. März 2020 an der Marie-Curie-Schule

Die Marie-Curie-Schule sowie der Verein MedienNetzwerk SaarLorLux e.V., unterstützt von der Landes-medienanstalt Saarland, organisieren gemeinsam einen eintägigen Medienkompetenztag.
Dieser wird im Rahmen der Veranstaltung „#DoppelEinhornPause“ am 24. März 2020 während der regulären Unterrichtszeiten mit allen Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 in den Räumlichkeiten des Berufs-bildungszentrums Völklingen durchgeführt.
Die Kampagne „#DoppelEinhorn“ist ein Projekt des Vereins MedienNetzwerk SaarLorLux e.V. und wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ge-fördert. Das #DoppelEinhorn wirbt in den soziale Medien und im öffentlichen Raum für Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt und Demokratie und setzt sich aktiv gegen Hass, Hetze und Intoleranz im Netz ein.
Während der Veranstaltung wird jede Klasse an einem Workshop teilnehmen, welche jeweils von sogenannten Influencerinnen und Influencern, sprich bekannten YouTubern, Sportlern und Instagrammern aus der Region, be-treut wird. Ziel der Veranstaltung ist es, junge Menschen bereits im frühen Alter für das Thema „Hate Speech“, zu Deutsch „Hassrede“ sowie (Cyber)mobbing zu sensibilisieren. Unter „Hate Speech“ versteht man digitale Gewalt, die über Sprache, Worte und Bilder im Netz verbreitet wird.
In einem zweiten Schritt werden die Referentinnen und Referenten dank ihrer Expertise im Social Media-Bereich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern effektive Strategien aufzeigen, wie sie mit diesen Phänomenen besonders in der virtuellen Welt umgehen und wie sie sich dagegen wehren können.
Während der beiden großen Pausen wird unter anderem der neue Song „Nicht perfekt“ präsentiert, der von Rapper EstA sowie dem Musiker und Produzenten Eric Philippi im Rahmen der Kampagne „#DoppelEinhorn“ entstanden ist.

Ausbildungsvorbereitung und Zweijährige Berufsfachschulen

Dein Weg zu Ausbildung und Beruf

UebersichtUebergangssystem

 

I. Ausbildungsvorbereitung

Allgemeines

Jugendliche, die die allgemeinbildenden Schulen ohne Schulabschluss verlassen und keine Berufsausbilung beginnen, werden in der Ausbildungsvorbereitung qualifiziert. Durch ein praktisches und handlungs-orierntiertes Lernen werden Schülerinnen und Schüler auf eine spätere Berufsausbildung vorbereitet und erhalten erste Einblicke in die Berufswelt.

Neben der praktischen Ausbilung in schuleigenen Werkstätten absolvieren die Schülerinnen und Schüler zusätzlich drei zweiwöchige Praktika.

Eingangsvoraussetzungen

Erfüllung der allgemeinen Vollzeitschulpflicht

Unterrichtsfächer

• Berufsübergreifender Bereich

Religionslehre
Deutsch
Fremdsprache (Französisch oder Englisch)
Mathematik
Wirtschafts- und Sozialkunde
Sport

• Berufsbezogener Bereich

Berufliche Grundkompetenz inkl. Fachpraktischer Ausbilung

• Unterstützender Bereich

Lernbegleitung und individuelle Förderung

Praktika

Im Laufe der Ausbildungsvorbereitung durchlaufen die Schülerinnen und Schüler drei zweiwöchige Praktika.

Diese Praktika finden in Betrieben statt und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern Erfahrungen im praktischen Bereich zu sammeln. Während dieser Zeit lernen sie zum einen ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten kennen und treffen zum anderen bereits frühzeitig auf mögliche Arbeitgeber

Abschlüsse

Abschluss der Ausbildungsvorbereitung

• Damit verbunden die Berechtigungen des Hauptschulabschlusses (ohne zusätzliche Abschlussprüfung)

• Erfüllung der Berufsschulpflicht, sofern kein Ausbildungsverhältnis eingegangen wird.

Möglichkeiten nach dem Abschluss

• Berufsausbildung

• Berechtigung zum Besuch der Berufsfachschule

Zweijährige Berufsfachschule

Allgemeines

Neben berufsübergreifenden Kenntnissen und Fertigkeiten vermitteln die zweijährigen Berufsfachschulen auch eine berufliche Grundbildung und bereiten vertieft auf eine spätere Berufsausbildung vor. Die Berufsfachschulen werden in den Fachrichtungen Wirtschaft und Verwaltung, Technik und Gesundheit und Soziales angeboten.

Sie sind in zwei Fachstufen gegliedert, so dass ein Abschluss auch schon nach dem ersten Jahr möglich ist.

Durch die Dualisierung in der Fachstufe I der Berufsfachschule erhalten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Jahrespraktikums Einblicke in die Berufswelt.

In der Fachstufe II erwerben sie in Vollzeitform vertiefte fachtheoretische Kenntnisse und werden auf die Abschlussprüfung der Berufsfachschule vorbereitet, durch die sie die Berechtigungen des Mittleren Bildungsabschlusses erhalten können.

Eingangsvoraussetzungen

Hauptschulabschluss

Unterrichtsfächer

• Berufsübergreifender Bereich

Religionslehre
Deutsch
Fremdsprache (Französisch oder Englisch)
Mathematik
Naturwissenschaftliches  Fach (Physik, Chemie, Biologie)
Wirtschafts- und Sozialkunde
Sport

• Berufsbezogener Bereich

Berufliche Kompetenz
Fachpraktische Ausbildung

• Unterstützender Bereich

Lernbegleitung und individuelle Förderung

Praktika

Im Laufe der Fachstufe I absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein Jahrespraktikum (ein Tag pro Woche) und bekommen einen ersten Einblick ins Berufsleben. Im Unterricht erlernte Inhalte können in den Betrieben in die Praxis umgesetzt und vertieft werden. Während dieser Zeit lernen die Schülerinnen und Schüler um einen ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten kennen und treffen zum anderen bereits frühzeitig auf mögliche Arbeitgeber.

Abschlüsse

• Stufenabschlusszeugnis bei Beendigung der Berufsfachschule nach der Fachstufe I (nach einem Jahr)

• Staatliche Abschlussprüfung

• Berufsfachschulabschluss

• Damit verbunden die Berechtigungen des Mittleren Bildungsabschlusses

Möglichkeiten nach dem Abschluss

• Berufsausbildung

• Fachoberschule (alle Fachbereiche und Fachrichtungen)

• Eintritt in die Einführungsphase des Beruflichen Oberstufengymnasiums (ab einem bestimmten Noten-adurchschnitt

Holzwertstatt entwirft Unikat:
Zimbelstern für den Köllertaler Dom


Mit viel kreativem Geschick entwarf unsere Holzwerkstatt im vergangenen Herbst einen Zimbelstern für die frisch renovierte Orgel im Köllertaler Dom. Er ergänzt seit dem das Glockenspiel, kann aber auch beim Gemeinde-gesang oder bei Konzerten eingesetzt werden. Dreht sich der Zimbelstern, so erklingt eine Oktave.
Der Förderkreis Kirchenmusik St. Sebastian ist besonders stolz auf diesen Stern. Denn in dem Bemühen, die Orgel mit zusätzlichen Klangelementen auszustatten, ist dieses in Handarbeit hergestellte Unikat ein besonderer Glücksgriff.
Nachdem der Stern in der Adventszeit zum ersten Mal zum Einsatz kam und so die Gottesdienstbesucher erfreute, dankten Herr Dechant Werle und der Vorsitzende des Förderkreises, Herr Martin Speicher, der Holz-werkstatt und dem Schulleiter für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.

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Nachhaltigkeit und interkulturelle Zusammenarbeit an der Marie-Curie-Schule

Letzte Woche machte das Projekt „Grenzenlos-Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ des World University Service am 13. und 15. Januar 2020 an der Marie-Curie-Schule halt. Das Projekt „Grenzenlos“  wurde seitens der UNESCO und des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2019 ausgezeichnet. Dabei bringen Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika Themen des Globalen Lernens in die Klassenzimmer der beruflichen Schulen.
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Zwei Studentinnen der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarbrücken sowie der Hochschule Worms führten Lehrkooperationen mit einer Berufsschulklasse der Werkstoffprüfer des ersten Lehrjahres und einer Sprachförderklasse BGJ durch.
3Die WP 10 und Referentin Frau Kelodjoue Tchonang

Frau Kelodjoue Tchonang berichtete zum Thema „Fairer Rohstoffexport aus den Ländern des Globalen Südens" und Frau Peka zu „Fairtrade im Einzelhandel“. Die beiden Lehrkooperationen waren ein weiterer Schritt, das bereits vorhandene Engagement in Bezug auf Nachhaltigkeit unserer Schule weiter zu vertiefen. Neben den nachhaltigen Themen stand auch die interkulturelle Kooperation im Zentrum, da die Schülerinnen und Schüler auch aus einer anderen Perspektive, lebensnah aus der Welt der Studierenden, die Themen betrachten und bearbeiten konnten.
2Die Sprachförderklasse BGJ und Referentin Frau Peka

World Youth Expedition –
Joachim Franz macht Station an der Marie-Curie-Schule in Völklingen
Geschäftsführer, Extremsportler, AIDS-Aktivist, Autor sind nur einige der vielen Begriffe, mit denen man Joachim Franz charakterisieren kann. Seine vielen Facetten präsentierte er am 09.12.19 in einem Vortrag im Rahmen seiner World Youth Expedition Tour 160 Schülerinnen und Schülern der Marie-Curie-Schule.
Wenn Franz aus seinem Leben erzählt, ist man auf Anhieb beeindruckt. Als junger Mann arbeitete er als Werkzeugmacher  im  Schichtbetrieb  bei Volkswagen,  wog  120 Kilogramm und führte ein unreflektiertes Leben
– bis zu diesem einen Moment, an dem er von jetzt auf gleich feststellte, dass das nicht alles gewesen sein konnte. Er beschloss, seinen Alltag radikal zu ändern, und blickt fast 30 Jahre später auf ein Leben zurück, das außergewöhnlicher nicht sein könnte. Zum Beispiel sammelte er unglaubliche Summen an Spendengeldern bei neun Aids Awareness Expeditionen rund um die Welt. 2011 legte er mit seinem Team zu diesem Zweck unfassbare 65.000 Kilometer in 111 Tagen durch 55 Länder auf dem Mountainbike zurück.

Er hat sich auf den Weg gemacht, sich selbst und die Welt zu entdecken, und möchte heute mit seinem großen Erfahrungsschatz aus der Expeditionswelt und dem Extremsport junge Menschen motivieren, sich im Leben Ziele zu setzen, neue Ideen zu entwickeln und diese auch gegen Widerstände zu verwirklichen. Laut Franz braucht es dazu nicht viel. Vier einfache Dinge seien wichtig: zwei Hände, die anpacken, ein mitfühlendes Herz, ein gutes Bauchgefühl und ein „Arsch in der Hose“. IMG1 kIn seinem Vortrag versuchte er genau das eindrucksvoll zu vermitteln und den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg zu geben, dass sich jedes Ziel erreichen lässt, man müsse nur herausfinden, wie es geht.

Weiterlesen: World Youth Expedition 2019